Geschilderte Eindrücke der Schülerinnen
des Yoga-Kurses
Erika Stern (90 Jahre): Yoga – Was ist
das eigentlich?
Was ist eigentlich Yoga? fragte ich mich. Ich
wusste schon, das Wort stammt aus dem Sanskrit
und Yoga ist eine altindische Lehre, die eine
Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst,
erforscht und zusammengestellt von Kennern und
Lehrern des Sanskrit.
Yoga ist ein indisch-philosopisches System und
stellt als kombinierte Methode von genau aufeinander
abgestimmten Übungen die Einheit von Körper, Geist
und Seele dar.
Es hat mich und einige andere Besucherinnen unseres
Clubs gefreut, als die Vorstandsvorsitzende der
Dahlweid Stiftung Ende des Jahres 2009 beschlossen
hat, ab Februar 2010 jeden Dienstag Vormittag
1 ½ Stunden eine Yoga-Schule von einem diplomierten
klassischen Yogalehrer in unserer Stiftung durchführen
zu lassen.
Frau Püschel und einige Frauen haben für den Yogakurs
geworben; im Februar hatten wir schon 13 Teilnehmerinnen,
einige über 70, manche sogar über 80 Jahre alt.
Unser Yogalehrer stammt aus Nepal und ist ein
sehr symphatischer, schlanker, fast zierlicher
junger Mann: Bishnu Kumar Karki. Er gefällt uns
– und wir ihm offensichtlich auch.
Bishnu Karki ist auch Reiseleiter und führt Reisegruppen
in seine Heimat nach Nepal und Tibet. Man merkt
ihm den Weltbürger an, da er mit seiner Arbeit
in unserem Land Brücken zwischen östlichen und
westlichen Ländern schlagen möchte.
Wenn er in unserem Club einen interessanten Vortrag
hält und uns phantastische Fotos seiner Heimat
zeigt, lernen wir die Kultur, Religion und die
Bräuche seiner Heimat viel besser kennen und verstehen,
wie er die unseren hier bei uns kennen lernt.
Aber beim Yoga erfahren wir auch Neues über unseren
eigenen Körper, denn für jedes Körperteil gibt
es eigene, ganz spezielle Übungen. Er spricht
leise mit uns, interessiert lauschen wir seinen
Erklärungen. Körperliche Übungen wechseln sich
mit Atem- und Entspannungsübungen ab. Bishnu freut
sich mit uns, wenn die Übungen gelingen.
Zum Ende jeder Stunde heißt es Brille ab, und
dann reiben wir unsere Handflächen ganz fest aneinander
und bedecken für einen Moment unsere Augen mit
den warmen Händen. Das tut gut.
Unsere Begrüßung und Verabschiedung geschieht
durch flaches Zusammenlegen der Hände vor dem
Oberkörper und mit einer leichten Verbeugung gegenseitig.
Namaste! Ein Dankeschön beschließt unsere Übungsstunde.
Helga Pagels (76 Jahre): Unser Bishnu ist uns
ans Herz gewachsen!
Der Alfred und Toni Dahlweid Stiftung sowie ihrer
ideenreichen Vorstandsvorsitzenden Frau Püschel
sei Dank, dass wir einen so wunderbaren Menschen
haben kennen lernen dürfen: Bishnu Kumar Karki!
Er stammt aus dem fernen Nepal und ist in Potsdam
unser Yoga-Lehrer geworden. Mit großem Können,
aber auch mit viel Geduld und Freundlichkeit vermittelt
uns Bishnu jeden Dienstag wichtige Körper- und
Atemübungen, die sowohl den Körper als auch den
Geist und die Seele positiv beeinflussen.
Schon nach einigen Monaten stellen wir Seniorinnen
erfreut fest, dass u. a. Rheuma- und Gelenkbeschwerden
gelindert wurden und Lebensmut und Freude gestiegen
sind. Damit es so bleiben bzw. noch verbessert
werden kann, freuen wir uns auf jeden Dienstag,
der uns zum gemeinsamen Yoga zusammenführt.
Charlotte Lehmann (81 Jahre): Einheit
von Körper, Geist und Seele
Seit Bestehen des Yoga-Zirkels in der Alfred und
Toni Dahlweid Stiftung nehme ich regelmäßig am
Kurs teil. Mit asiatischem Flair leitet Dipl.-Yoga-Lehrer
Bishnu Kumar Karki die Veranstaltung und weist
auf die Einheit von Körper, Geist und Seele hin.
Bei den Übungen, insbesondere Atemübungen, erklärt
uns Bishnu, welche Bedeutung (bisher von uns unerkannt)
diese für uns haben. Der Beifall am Schluss jeder
Veranstaltung ist ein Dank an Bishnu, der viel
zum Wohlbefinden jedes einzelnen Zirkelteilnehmers
beiträgt. – weiter so!
Christel Schimmer (73 Jahre): Yoga im
Sitzen
Ich besuche seit Februar 2010 in der Dahlweid
Stiftung den Yoga-Kurs unter Leitung des Yoga-Lehrers
Bishnu Karki.
Mir bekommen diese Übungen sehr gut, da ich sehr
viel Rückenprobleme habe. Als Bishnu Urlaub hatte,
wurde er durch seinen Kollegen Christian vertreten,
damit wir unser Training nicht unterbrechen. Das
empfand die Gruppe als sehr gut. Wir machen die
Übungen im Sitzen auf Stühlen mit Lehne, da viele
ältere Menschen dabei sind, die nur schwer vom
Fußboden wieder nach oben kommen würden. Ich hoffe,
dass wir noch recht lange diesen Kurs besuchen
können.
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